Wo bekomme ich Fotos für meine Direktmarketing-Kampagne her?

Gute Fotos sind die Zierde jeder Direktmarketing-Kampagne. Sie werden vom Betrachter schneller und viel intensiver wahrgenommen als reiner Text. Doch woher bekommt man gute Fotos?

Bei Direktmarketing-Kampagnen werden Fotos insbesondere in Broschüren und Beilagen zu Werbeschreiben verwendet, aber auch auf Webseiten auf die in der Direktmarketing-Kampagne verwiesen wird. Dabei ist zwischen Produktfotos und Fotos die dazu verwendet werden um eine positive Stimmung zu erzeugen, also beispielsweise Fotos von offensichtlich zufriedenen Kunden oder ein Foto von einer sympathischen Mitarbeiterin des werbenden Unternehmens, zu unterscheiden. Bei Produktfotos gibt es drei Möglichkeiten um an Fotos für eine Direktmarketing-Kampagne heran zu kommen:

  1. Der Hersteller des beworbenen Produkts stellt für seine Produkte für die Werbung durch Dritte Fotos, Produktbeschreibungen und sonstiges Werbematerial zur Verfügung. Hier frägt man am besten bei dem Hersteller des beworbenen Produkts nach. Keinesfalls sollte man Fotos von dessen Webseite oder aus dessen Werbematerial für die eigene Werbekampagne verwenden ohne vorher nachgefragt zu haben. Das gilt natürlich umso mehr für die Produktfotos die andere Händler, und damit die eigene Konkurrenz, beispielsweise für deren Webshop gemacht haben.
  2. Man erstellt die nötigen Produktfotos selbst. Das erfordert aber einiges an Übung und auch die richtige Ausstattung, beispielsweise um das zu fotografierende Produkt richtig ausleuchten zu können.
  3. Man beauftragt mit den Produktfotos einen professionellen Fotographen. Das ist natürlich die teuerste dieser drei Lösungen. Das Ergebnis kann die Kosten hierfür aber durchaus rechtfertigen.

Für alle anderen Fotos, wie beispielsweise die oben bereits erwähnte sympathische Mitarbeiterin, kann man auf Fotosammlungen auf CD oder DVD und auf Internetportale zurückgreifen, die sich auf den Verkauf von Fotos spezialisiert haben. Hier kann man für wenig Geld aus einer Unmenge an Fotos auswählen, Teils von mehr oder weniger guten Amateuren aber auch von professionellen Fotographen, die sich auf diesem Wege etwas dazu verdienen wollen. Beispiele für solche Foto-Portale im Internet sind die folgenden:

Es empfiehlt sich die Lizenzbedingungen dieser Anbieter vor dem Kauf genau zu lesen um sicher zu gehen, dass die Fotos auch zu dem Zweck eingesetzt werden dürfen für den man sie vorgesehen hat.

Achtung: Digitale Bilder sind nicht selten mit einem digitalen, mit dem bloßen Auge nicht zu erkennenden Wasserzeichen (= Steganographie) versehen, mit dessen Hilfe sich leicht nachweisen läßt woher ein bestimmtes Bild stammt. Und Verstöße gegen das Urheberrecht können schnell sehr teuer werden. Also im Zweifelsfalle vor der Veröffentlichung eines Fotos lieber bei dessen Besitzer nachfragen oder ein paar Euro in Fotos investieren bei denen man sich dann aber sicher sein kann, dass man nicht gegen Urheberrechte verstößt.

Autor: Thomas Hainke